HDR Photographie (High Dynamic Range)

HDR Photographie (High Dynamic Range)

Was ist HDR Photographie? Immer öfter begegnet einem zur Zeit eine neue Bildbearbeitungsmethode, die mit relativ wenig Aufwand zu spektakulären Ergebnissen führen kann. Ich gehe sogar so weit, zu behaupten, dass diese Methode in 30 Jahren als charakteristisch für die momentane Zeit gesehen werden wird.

Die Rede ist von HDR-Bildern.

HDR Photographie (High Dynamic Range) – wie geht das?

HDR ist natürlich eine Abkürzung und steht, wie ihr oben sehen könnt, für “High Dynamic Range” – auf deutsch in etwa “hoher Dynamikumfang”. Doch was ist damit gemeint?

Mit dem Begriff “Dynamik” bezeichnet man, wieviele kleinste, unterscheidbare Schritte zwischen hell (Weiß) und dunkel (Schwarz) eine Kamera oder ein Monitor wiedergeben kann. Ein Monitor, der pro Pixel nur entweder weiß oder schwarz wiedergeben kann, wäre das eine Extrembeispiel. – Ein Monitor, der absolut alle Farben in der richtigen Helligkeit wiedergeben kann, das andere.

Bei Kameras geht es also darum, wieviel Helligkeitsunterschied auf einem Bild eingefangen werden kann. – Doch eines muss uns klar sein : KEINE Kamera ist derzeit so gut wie das menschliche Auge!

HDR Photographie (High Dynamic Range) – das Auge kann’s besser!

Das Auge kann sowohl den Himmel richtig abbilden (man sieht die Wolken und das Blau) – aber auch den kleinen See und die Bäume und das Gras. Eine Kamera kann zwei Dinge :

1. Richtiges Belichten der Landschaft/ Überbelichtung des Himmels (zu heller  Himmel)HDR Photographie (High Dynamic Range)

Überbelichtetes Landschaftsbild (Himmel verliert Zeichnung)

2. Richtiges Belichten des Himmels / Unterbelichtung der Landschaft (zu dunkle Bäume)HDR Photographie (High Dynamic Range)

Unterbelichtete Landschaft (Himmel hat Zeichnung – aber Bäume zu dunkel)

Dieses unschöne Phänomen kann man mit HDR Photographie umgehen! Einfach gesagt macht man ein Bild, auf dem die Landschaft richtig belichtet ist und noch eines, auf dem der Himmel gut zu erkennen ist. Dann verrechnet ein Programm diese beiden Bilder und heraus kommt ein Bild, auf dem beide Bereiche richtig belichtet sind.

In der Praxis macht man für HDR Photografie (High Dynamic Range) meist zwischen drei und sieben unterschiedlich belichteten Bildern – je nach Dynamikumfang und gewünschtem Effekt. Eines überbelichtet (Himmel zu hell), eines unterbelichtet (Landschaft zu dunkel) und ein “richtig belichtetes” Bild, wie es die Kamera aufnehmen würde. Jedes Bild für sich zeigt Schwächen bei der realitätsnahen Abbildung der Szenerie. Erst das aus allen Bildern zusammengerechnete HDR-Bild konnte das Bild so zeigen, wie das menschliche Auge es wahrnahm :

HDR Photographie (High Dynamic Range)

HDR-Landschaft aus einer Belichtungsreihe + / – 1 EV

Das ist jetzt kein “Boah-Ui-Vorzeige-HDR-Bild”, aber es zeigt, dass man aus einer Aufnahme mit sehr schwierigen Dynamikextremen (sehr helle und sehr dunkle Bereiche) mittels HDR Photografie (High Dynamic Range) ordentlich etwas herausholen kann. Manche Aufnahmen verlangen regelrecht nach HDR, da sie sonst einfach nicht verwertbar wären. Viele Fotografen setzen HDR ein, um quietschbunte und surreale Bilder zu erstellen. Mir gefällt es besser, wenn die Optik noch halbwegs natürlich wirkt. Aber das muss jeder selbst entscheiden. Experimentiert ein wenig herum und findet heraus, was euch selbst gefällt! – Oder sucht bei Google nach HDR-Bildern und lasst euch inspirieren HDR Photographie (High Dynamic Range)

Schmuck

In München eröffnete ein neues Schmuckgeschäft – und will hierfür auch eine spezielle Schaufensterwerbung. Natürlich soll das Thema aus der Schaufensterwerbung klar ersichtlich sein und so wurden Schmuckbilder benötigt. Gerne hätte ich den Schmuck etwas besser in Szene gesetzt, aber zum Zwecke der Freistellung und Weiterverarbeitung durch einen Werbedesigner (www.porta-design.com) war es nötg, den Schmuck vor reinweißem Hintergrund abzulichten. Trotzdem sieht der Schmuck wirklich hervorragend aus und wird seine Rolle als Eye-Catcher hervorragend ausfüllen. Oder was meint ihr?

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Ausflug in den Makrokosmos

22.04.12 – 21:51 Uhr, München

Gestern habe ich mit einem Weitwinkelobjektiv ein wenig im Makrobereich gewildert. Zwar ist ein Weitwinkel selten ein wirkliches Makroobjektiv – aber mit dem Weitwinkeleffekt kann man auch das Drumherum hervorragend einfangen. Was als Experiment begann, gefiel mir sehr gut und zeigt mal wieder, wie man auch gewöhnliche Motive gekonnt in Szene setzen kann, wenn man sich nur traut. Doch bevor ich zu viel schwätze, hier meine Impressionen Ausflug in den Makrokosmos

Ausflug in den Makrokosmos

Ausflug in den Makrokosmos