Ein schwäbisches Nationalgericht : Reste!

Über die letzten Wochen haben sich einige gute Bilder angesammelt, die ich bisher noch in keinem Eintrag verarbeitet habe – und da ich als alter Schwabe nichts, was noch gut ist, wegwerfe, kommt ihr nun in den Genuss dieser wild durcheinandergewürfelten Bildreste.

Ein schwäbisches Nationalgericht : Reste!Ein Schnappschuss aus einem Münchener Biergarten, dessen Name mir entfallen ist. Die halben Enten und der “Bavarian Burger” sind sehr zu empfehlen!

Ein schwäbisches Nationalgericht : Reste!Die Chucks von Converse sind legendär und erst akzeptabel, wenn sie so richtig runtergekommen aussehen. Diese hier haben schon einiges mitgmacht – darunter auch Rock im Park und so manche andere Festivität.

Ein schwäbisches Nationalgericht : Reste!Unverhofft fand ich in einer Tiefgarage in Ulm diesen uralten 6er BMW vor. Style ist einfach zeitlos.

Ein schwäbisches Nationalgericht : Reste!Dieses Bild habe ich vor einiger Zeit schon einmal in schwarzweiß gepostet, aber auch diese Fassung in stark entsättigter Form gefällt mir äußerst gut!

Ein schwäbisches Nationalgericht : Reste!Ich liebe es, wie das Licht das geamte Bild sanft durchdringt, ohne grell zu wirken. Die Blätter wirken im Gegenlicht auch sehr sanft und lassen ihre Adern erkennen.

Ein schwäbisches Nationalgericht : Reste!Es gibt überall schöne Motive, man muss sie nur finden! Dieser Weißwandreifen eines alten, rostigen Fahrrads gefiel mir schon alleine sehr gut – mit dem Reflektor und den Speichenclips entstand aber ein netter Kontrast zwischen “veraltet/rissig” und “verspielt/frisch”. Mit ein wenig Nachbearbeitung wurden die Details nochmal sichtbarer.

Ein schwäbisches Nationalgericht : Reste!Dieses Bild ist ein 100% Crop meines neuesten Objektiv-Schätzchens, dem Zeiss 135mm f1.8. Das Bild entstand bei Offenblende und lässt dennoch so feine Details wie die Häärchen am Halm erkennen. Eine wahnsinns Abbildungsleistung!

Ein schwäbisches Nationalgericht : Reste!Dieser Mercedes-Oldtimer stand eines Sonntagmorgens um 07:00 Uhr einfach auf einem Platz in der Stadt. Anscheinend war er als Hochzeitswagen geschmückt worden. Das Bild zeigt sehr schön, wie man ein Bild in einen komplett anderen Kontext setzen kann. Durch die Nachbearbeitung in schwarzweiß wirkt das Bild eher bedrückend und man könnte eher meinen, es handle sich um eine Beerdigung. Am tollen Bildeindruck ändert das freilich nichts.

Ein schwäbisches Nationalgericht : Reste!Der gleiche Wagen noch einmal mit einer auf “Vintage” gemachten Nachbearbeitung und “Filmkorn”. In letzter Zeit spüre ich immer mehr die Ästhetik der alten Filme und versuche, sie selbst ein wenig nachzuahmen. Es verleiht einem Bild Charakter und macht es irgendwie “organischer”.

Ein schwäbisches Nationalgericht : Reste!Ich nahm dieses Bild an einem Sonntagmorgen so etwa gegen 8 Uhr auf. Es wirkt, als wäre die Holzfigur auch gerade erst aufgestanden und würde sich strecken.

Ein schwäbisches Nationalgericht : Reste!Marienstatue – sinnigerweise auf dem Marienplatz (in Friedberg).

Ein schwäbisches Nationalgericht : Reste!Dieses Spinnennetz, das zwischen zwei Bäumen hing und bereits zahllosen Fliegen das Leben gekostet hatte, entdeckte ich bei einem meiner morgendlichen Spaziergänge mit meinem Hund.

Ein schwäbisches Nationalgericht : Reste!Dieses taubedeckte Blatt fand ich beim gleichen Spaziergang. Die Schärfe liegt genau auf der Mitte des Blattes. Die Unschärfe im Rest des Bildes kommt von der sehr großen Blende (1.4). Es wurde kaum nachbearbeitet, sondern direkt als BW-JPEG aufgenommen.

Ein schwäbisches Nationalgericht : Reste!Diese Sitzgruppen würden vom durch die Bäume brechenden Licht aus der umgebenden Dunkelheit regelrecht herausgerissen. Diesen Aspekt habe ich durch Kontrastanhebung nochmals stärker betont.

Ein schwäbisches Nationalgericht : Reste!Diese oldschool-Kaffeemühle im Haus einer Bekannten, die Kaffeemühlen sammelt, war einfach ein Bild wert.

Ein schwäbisches Nationalgericht : Reste!Eben jene Bekannte besitzt in ihrem geschmackvoll eingerichteten Haus auch diesen tollen Flügel.

Ein schwäbisches Nationalgericht : Reste!Ein schwäbisches Nationalgericht : Reste!Ein schwäbisches Nationalgericht : Reste!

 

Vielen Dank, dass ihr auch diieses Mal wieder reingeschaut habt. Meine neuen Projekte sind schon in Arbeit, können aber immer noch ein wenig dauern Ein schwäbisches Nationalgericht : Reste!

Bis bald und wenn euch meine Bilder gefallen, wäre es toll, wenn ihr sie auf Facebook “liken” könntet. Ihr wisst schon : Virales Marketing und so Ein schwäbisches Nationalgericht : Reste!

 

Zu Besuch beim Väterlein

Mein Vater und ich sind uns nicht nur optisch sehr ähnlich. Unser Sinn für Humor, beredetes Schweigen und die Grundpfeiler unseres Weltbildes sorgen dafür, dass wir uns sehr nahe stehen. Eigentlich sollten 100 km keine Distanz sein, wenn es darum geht, die Familie zu besuchen, aber wie es eben so ist im Leben : Die Zeit fliegt und schon wieder sind 3 Monate vorbei.

Letztes Wochenende jedenfalls hatten Weib, Hund, Väterlein und auch ich Zeit und wir traten die kleine Reise an.

Man muss dazu sagen, dass mein Vater sozusagen in seiner Firma wohnt und seine Wohnräume daher recht großzügig bemessen sind. Die Inneneinrichtung übertrug er seiner Frau – zum Glück Zu Besuch beim Väterlein Bei ihm zuhause war es auch, wo ich meine erste eigene DSLR, die Sony Alpha 700 zum ersten Mal ausprobierte und Erfahrungen sammelte. Die kleinen Skulpturen und schönen Dekoelemente machten es mir leicht, trotz wenig Erfahrung Bilder mit “Aaah-Effekt” zu produzieren. Wenn das Motiv toll ist, kann man wenig verkehrt machen Zu Besuch beim Väterlein Zu Besuch beim VäterleinDas ist Coco, die kleine weiße Katze des Hauses. Coco wurde damals aus entsetzlichen Zuständen gerettet und ist ein beherztes kleines Wesen. Oft liegt sie stundenlang auf dem Balkon herum und holt sich einen ordentlichen Sonnenbrand an den Ohren Zu Besuch beim Väterlein

Zu Besuch beim Väterlein

Diese Schnauze gehört Shira, meinem Hunde-Mädel. Coco ist zwar ein wenig misstrauisch, lässt Shira aber meist gewähren.

Zu Besuch beim VäterleinBei meinem Vater fühlt man sich als Gast stets willkommen.

Zu Besuch beim VäterleinDiese Sitzecke neben dem Balkon ist im Grunde genommen zu nichts gut und ich sah noch nie jemanden dort sitzen. Ihr Zweck ist einfach nur schön auszusehen. Und das tut sie!

Zu Besuch beim VäterleinDieser abgedunkelte Raum ist das Fernsehzimmer. Geschmackvoll und gemütlich eingerichtet lassen sich hier zahllose Blockbuster in gediegener Atmosphäre genießen.

Zu Besuch beim VäterleinÜberall im Haus sind nette, kleine Dekoelemente verteilt – so wie diese beiden Figürchen. Ich setzte die beiden in Korrespondenz zueinander, indem ich die linke Figur aus dem Bild wachsen ließ und in der rechten Figur fortsetzte. Außerdem liebe ich Schwarzweiß Zu Besuch beim Väterlein

Zu Besuch beim VäterleinUnter dem Deckmantel der Kunst kann man auch solche Entartungen mittem im Esszimmer aufstellen. Die männliche Figur steht noch einmal in größerer Variante direkt gegenüber… mit einer Besonderheit, die ich hier nicht breittreten möchte.

Zu Besuch beim VäterleinAuch in den Geschäftsräumen ist für geschmackvolles Interieur gesorgt : Diese Steinäpfel auf einer spiegelnden Platte bestechen durch schlichten Minimalismus.

Zu Besuch beim VäterleinBlumensträußen, die man als Gastgeschenk überbringt, blüht ein brutales Schicksal : An den Füßen in der Küche aufgehängt sieht man ihnen beim Austrocknen zu!

Zu Besuch beim VäterleinEbenfalls in der Küche, vor zwei Fläschchen mit Pepperoniöl und hinter ein paar Muscheln, findet sich dieses Häschen.

Zu Besuch beim VäterleinDas Esszimmer war Zentrum schon manchen großen Banketts und geht nach rechts in den Balkon über. Die schweren Fliesen aus Italien speichern die Wärme der Sonne im Sommer – und die der Fußbodenheizung im Winter.

Zu Besuch beim VäterleinZu Besuch beim VäterleinMein Vater kocht leidenschaftlich gerne – eigentlich benötigt er hierzu keine Kochbücher, aber es sieht einfach professioneller aus, oder?

Zu Besuch beim VäterleinDie Ankleide sieht wundervoll aus und wird durch die Vorhänge von hinten in diffuses Licht getaucht. Licht ist einfach alles.

Zu Besuch beim VäterleinEin etwas unkonventionelles Schachspiel. Ich kann mich nicht erinnern, wann es zuletzt gespielt worden wäre.

Zu Besuch beim VäterleinEine venezianische Karnevalsmaske. Carne vale = Fleisch lebe wohl. Als Karnevalisierung wird die Umkehr der Verhältnisse bezeichnet. Bei diesem Bild habe ich eine Vignettierung sowie Filmkorn (“Grain”) hinzugefügt.

Zu Besuch beim VäterleinDer Kronleuchter im Esszimmer.

Mein Vater war nicht davon zu überzeugen, sich für eine Aufnahme zur Verfügung zu stellen, weswegen ihr mit diesen – wahrscheinlich hübscheren – Aufnhamen Vorlieb nehmen dürft Zu Besuch beim Väterlein

All diese Aufnahmen sind mit meiner momentanen Lieblingskamera, der Fuji X Pro 1 entstanden. Wenn ihr stets Bescheid wissen wollt, wann es wieder Neues von mir gibt, fügt mich einfach bei Facebook zu euren Freunden hinzu.

 

 

Wieder mal ein bisschen Schwarzweiß

Ja, ich weiß, ich habe lange nichts hören lassen! Aber ich war nicht untätig, sondern habe ein neues Kleinod erstanden : Ein Carl Zeiss 135mm f1.8 Teleobjektiv mit einem Bokeh, das zum Niederbrechen ist! Dieses Schmuckstück habe ich lange gesucht und nach zähen, aber charmanten Verhandlungen endlich relativ günstig ergattern können. Noch dazu ist dieses wundervolle Objektiv rein äußerlich in Neuzustand und liefert eine Performance…. hach!

Ein Review dieses tollen Glases mit Beispielbildern (die schulde ich auch noch für das Carl Zeiss 24-70mm f2.8 und das Minolta 80-200 f2.8 APO G) folgt bald. Bis dahin wollte ich euch die Wartezeit mit ein paar Schwarzweiß-Impressionen versüßen Wieder mal ein bisschen Schwarzweiß Ja, gut, ok – es sind nicht besonders viele, aber ich werde euch nicht wieder so lange warten lassen. Versprochen, ok?

Wieder mal ein bisschen SchwarzweißIch liebe die starken Kontraste der Schwarzweißphotographie – und wo könnte der Kontrast stärker sein als bei Silhouetten? Dennoch erkennt man im Himmel den zarten Verlauf von hell nach dunkel – eingerahmt von der fast schon bedrohlich schwarzen Vegetation. Ein weiterer netter Akzent, den ich bewusst gesetzt habe, sind die beiden Antennen als kleiner technischer Gegenpol zu so viel Natur Wieder mal ein bisschen Schwarzweiß Ahja : Beim Betrachten der Bilder ist mir aufgefallen, dass der Verlauf von hell nach dunkel nicht so sanft ist, wie er in den Originaldateien ausfällt. Das ist der JPEG-Komprimierung geschuldet und ich werde das nächste Mal etwas weniger stark komprimieren.

Wieder mal ein bisschen SchwarzweißMhhh! Psychopilze! Hier bin ich mit einem Weitwinkelobjektiv und offener Blende rangegangen, wie man an der geringen Schärfentiefe erkennt. Dadurch erhält das Bild einen verträumten Eindruck, der wieder ein wenig im Kontrast zum harten BW steht. Hier stand das Licht gerade besonders, sodass die Pilze zu leuchten scheinen. Keine weltklasse Photographie, aber ich mag sie sehr gerne Wieder mal ein bisschen Schwarzweiß

Wieder mal ein bisschen SchwarzweißIch war gerade auf dem Weg zur Geburtstagsfeier einer sehr guten Freundin, als wir an diesem gigantischen Himmel vorbeifuhren. Die Wolken wirken gerade im rechten Bereich wie Wellen, die auf die Küste zurollen und die gesamte Szene war einfach magisch. Ich habe dieses Bild zunächst in Farbe nachbearbeitet und dann in Schwarzweiß umgerechnet. Da ich mich nicht entscheiden konnte, welche der beiden Versionen mir besser gefiel, behielt ich beide. – Hierzu mehr in meinem nächsten Blog.

Wieder mal ein bisschen Schwarzweiß

“Barcode” – ich liebe die Kontraste dieses Bildes. Nicht nur der harte Schwarzweiß-Kontrast, sondern auch die Dualität aus Natur und Konsum (Bäume und Barcode) machen dieses Bild zu einem, das ich mir wahrscheinlich auf Leinwand drucken und an die Wand hängen werde.

Wieder mal ein bisschen SchwarzweißWieder so ein surreales Bild! Natürlich erkennt man die von unten photographierten Bäume, die ihre Wipfel gen Bildmitte recken – aber es könnte auch ein Rorschach-Test oder sonst irgendwas sein Wieder mal ein bisschen Schwarzweiß

Wieder mal ein bisschen SchwarzweißHier wird der Titel “Barcode” nochmal deutlicher.

Ich hoffe, meine Bilder haben euch gefallen – wenn dem so ist, würde ich mich freuen, wenn ihr mich bei Facebook anschreiben würdet. Bis bald!