Sony RX100 Review

Sony RX100 Review

Hier findet Ihr das große Sony RX100 Review mit Beispielen aus dem echten Leben und meiner – höchst subjektiven Einschätzung Sony RX100 Review Alle Bilder der Sony RX100 selbst stammen von SONY und unterliegen dem entsprechenden Copyright. Gleich zu Beginn möchte ich darauf verweisen, dass wenn euch dieses Sony RX100 Review gefallen hat und ihr mich unterstützen wollt, ihr am Ende der Seite einen Link zu Amazon findet. Wenn ihr die RX100 aufgrund dieses Sony RX100 Review bestellt, werde ich mit ein paar Hellern beteiligt – und euch kostet’s keinen Cent extra!

Sony RX100 Review

Das da, da oben, ist die Sony RX100 – oder Sony Cybershot DSC – RX 100 mit vollem Namen. “Just another compact camera”? Mitnichten. Allein der Einführungspreis von 649 € (Nachtrag am 24.10.12 : Straßenpreis mittlerweile 599 € – gebrauchte Exemplare günstiger) zeigt klar, an wen sich diese Kamera richtet :

  • An Ambitionierte Photographen, die bereits eine DSLR besitzen, aber für “unterwegs und immerdabei” noch eine echte Kompaktkamera wollen – ohne dabei auf Bildqualität oder gestalterischen Freiraum verzichten zu wollen.
  • An Leute, die zwar den Funktionsumfang einer Sony NEX sehr schätzen und auch mit einer Canon G1X liebäugeln, denen aber auch diese beiden Kameras einfach viel zu groß sind.
  • An Leute, denen eine Panasonic G1X vielleicht ganz gut gefallen könnte – die sich aber wegen einer Kamera nicht gleich wieder einen neuen Objektivpark zulegen wollen. Außerdem wäre auch die G1X wieder einen keinen Tick zu groß!
  • An Leute wie mich also! … und deshalb habe ich sie mir im September 2012 auch gekauft Sony RX100 Review

Sony RX100 Review : Size doesn’t matter

Was hat mich dazu bewogen, dieses Sony RX100 Review zu verfassen? Nun, die Sony RX100 ist in jeder Hinsicht kaum größer als eine Zigarettenschachtel – liefert dank einer Auflösung von 20 Megapixeln (20 MILLIONEN Bildpunkte!) aber viel bessere Bildergebnisse! Gewichtsmäßig kann sie es in etwa mit zwei Schokoladentafeln aufnehmen – schmeckt aber nicht so gut. Sogar Bikinimodells könnten sie stets bei sich tragen, ohne dass es auffiele.

Sony RX100 Review

Draufsicht auf die Sony RX100 mit eingefahrenem Objektiv. Der erhabene Objektivring steht nur minimal über und stört kein bisschen… hat es aber in sich! Auch zu sehen : Die Öffnungen für das Stereomikrofon.

Sony RX100 Review

…und mit ausgefahrenem Objekitv. So sollte man die Sony RX100 nicht in die Hosentasche pressen. Es sei denn, man möchte in den Verdacht einer massiven Erektion geraten. Der Drehring des Objektivs kann entweder zum Zoomen, zur Blendenwahl, zur Wahl des Motivsprogramms oder zum Erstellen von Doktorarbeiten verwendet werden (frei konfigurierbar). Normalerweise zoomt man mit der Zoomwippe. Der On/Off-Knopf ist für meinen Geschmack ein wenig zu leichtgängig.

Sony RX100 Review : Size DOES matter

Die Sensorgröße der Sony RX100 liegt bei einem “satten Zoll” und damit auf Augenhöhe mit der Systemkamera Nikon 1, welche zur Zeit stark bejubelt wird. Dabei liefert der Sensor der RX100 aber die weitaus höhere Auflösung.

Um zu verdeutlichen, was eine Sensorgröße von 1 Zoll in der Liga von Kompaktkameras bedeutet : Das ist in etwa 3 Mal so viel wie bei einer Panasonic LX7 – und doppelt so viel wie bei einer Fuji X10 (die aber wesentlich weniger kompakt ist).

Sensorgrößen im Vergleich

  • Sony Cybershot DSC-RX100 : 116 mm²
  • Fuji X10 : 58 mm²
  • Canon S110 : 41 mm²
  • Panasonic Lumix LX7 : 34 mm²

Genug der Zahlendreherei. Fakt ist : Für eine Kompaktkamera hat die Sony RX100 einen verdammt riesigen Sensor. Was das bringt? Sehr rauscharme Bilder selbst bei wenig Licht und sehr hohe Auflösung. Wem das Rauschen dennoch zu viel ist, kann einfach die 20 Megapixel-Bilder in Lightroom entrauschen und anschließend, falls nötig auf 10 Megapixel resizen (oder die Kamera-interne Funktion “Multiframe Noise Reduction” nutzen!).

Ahja, bitte nicht denken, dass man trotz des (in Relation zu anderen Kompakten) großen Sensors damit ausgeprägte Unschärfe-Effekte hinbekommt. Dazu ist der Sensor dann doch zu klein (etwa 3 mal kleiner als APS-C).

Sony RX100 Review : 20 Megapixel

Zugegeben : Ich reagierte selbst sehr allergisch, als ich hörte, dass eine Kompaktkamera mit 20 Megapixel Auflösung gelauncht wurde. Noch dazu von Sony – einer Firma, die sich bisher nicht gerade durch Kompaktkameras mit überragender Bildqualität einen Namen gemacht hatte. Die meisten Kompaktkameras haben nur aus einem Grund eine hohe Auflösung : Aus Werbegründen.

Die scheinbar so hohe Auflösung wird durch eine katastrophale Bildqualität und ein noch schlimmeres Rauschverhalten (“Bildreinheit” bei erhöhter Sensorempfindlichkeit) mehr als zunichtegemacht. Oft liefert im Kompakt-Segment eine 10 MP Kamera bessere Resultate als eine 18 MP Kamera.

Ein Sony RX100 Review musste her, welches diese Kamera auf Herz und Nieren prüft! – Und das war gut so! Ich hätte fälscher nicht liegen können mit meinem anfänglichen Misstrauen. Aber ein Bild sagt mehr als 1000 Worte :

Sony RX100 Review

33mm (KB-Äquivalent), f5.0, 1/640, ISO 80.

Nur um das nochmals zu betonen : Es handelt sich bei dem rot umrahmten Ausschnitt um einen 100% Crop! Seht euch die Schärfe, detailtreue und die Farben an! Noch vor wenigen Jahren musste man zu einer mindestens doppelt so großen und schweren und teuren DSLR greifen, wenn man annähernd solch ein Resultat erzielen wollte! – Das Objektiv noch nicht einmal mitgerechnet!

Die 20 Megapixel, die Sony der RX100 spendiert hat, sind “ehrliche Megapixel”. Kein Marketinggag, uneingeschränkt verwendbar und für nahezu unglaubliche Ausschnittsvergrößerungen zu gebrauchen – und das mit einer Kompaktkamera, die wirkt, als wäre sie die total durchschnittliche 0815-Touri-Knippse. Yeah! Nach diesem Bild war klar : Das Sony RX100 Review wird ein Spaß Sony RX100 Review

Sony RX100 Review : Das Carl-Zeiss Objektiv

Einen großen Anteil an der guten Bildqualität hat aber auch das Carl Zeiss-Objektiv mit einer Brennweite von 28-100mm (KB-Äquivalent). Das wäre nicht so spektakulär – wäre da nicht die Anfangsblendenöffnung von f1,8! Diese sinkt dann später zwar auf f4,9 ab, was bei schlechten Lichtverhältnissen hinderlich wäre – aber wer mit einer Kompaktkamera nachts Teleaufnahmen machen will, dem kann wohl nicht geholfen werden Sony RX100 Review

Vereinfacht gesagt : Nicht nur der Sensor ist sehr groß und liefert bei wenig Licht gute Qualität, auch das Objektiv tut sein Möglichstes, um viel Licht auf den Sensor zu leiten – zumindest im Weitwinkel.

Sony RX100 Review : Lichtstärke / Blende

Bitte beachten : Die Lichtstärke von f1.8 ist zwar hervorragend – aber man darf sich von der gewollten Hintergrund-Unschärfe (Bokeh) nicht zu viel erwarten! Bedingt durch den kleineren Sensor (riesig für eine Kompaktkamera, aber eben mickrig im Vergleich zu einem Vollformat-Sensor!)  entspricht die 1.8-er Blende vom Bildeffekt einer Blende von f4.9. Natürlich hat dies auch einen positiven Nebeneffekt : Ich kann mit offener Blende photographieren und muss dennoch nicht Angst haben, dass mein Bild zu weich wird, die Schärfe an den Rändern abfällt oder nur ein minimaler Teil meines Motivs scharf wird. Die Schärfe an sich ist wirklich hervorragend : (Click für 100%-Darstellung)

Sony RX100 Review

Was mir beim Sony RX100 Review sehr positiv auffiel : Mit dem Brennweitenbereich von 28mm bis 100mm wird jede Standardsituation bedient! 100mm Zoom rechtfertigen zwar nicht gerade das Prädikat “Zoommonster”, aber für 80% der Situationen reicht das locker. Wenn man nicht mit den vollen 20 MP photographiert, sondern die Auflösung auf 5 MP reduziert, kann man mittels “Klarbildzoom” sogar auf 200mm Zoom aufstocken.

Wie funktioniert das? Vereinfacht gesagt nimmt die Kamera nur die mittleren 5 MP des Chips, um ein Bild zu erzeugen. Hierdurch wird die Brennweite (bezogen auf dieses Sensorareal) effektiv verdoppelt. Im Prinzip nichts anderes, als wenn man eine Ausschnittsvergrößerung am PC macht – aber wesentlich einfacher und ohne Bildqualitätsverlust wie bei einem Digitalzoom! Prima mitgedacht, Sony!

Lediglich im Weitwinkelbereich sind 28mm ein wenig viel – 24mm würden hier schon einen merklichen Zugewinn bringen. Andererseits muss ich sagen, dass sich die Zeiss-Leute bestimmt ihren Teil gedacht haben, warum man bei 28mm anfängt und nicht eher. Die Linse ist insgesamt sehr gut gelungen und dank der “T*”-Beschichtung von Zeiss profitieren sowohl Farben wie auch der Kontrast (so sagt man). Insofern geht das kleine Manko schon in Ordnung Sony RX100 Review

Sony RX100 Review : Die Bedienung

Die Bedienung der Sony RX100 ist für mich ein weiteres Highlight. Einerseits kann man sie einfach im Automatik-Modus belassen, Hirn ausschalten und auf’s Knöpfchen drücken – oder aber auch im manuellen Modus auf alle Funktionen, die wichtig sind (BeIichtungszeit, Blende, ISO, Weißabgleich, Belichtungskorrektur und Fokusmessfeld) im Handumdrehen zugreifen.

Die Belichtungszeit wird hierbei über das kleine Drehrädchen unten rechts eingestellt. Dreht man dieses aber nicht, sondern drückt z.B. nach rechts, gelangt man zu den Blitz-Modi, drückt man nach unten, wird die Belichtungskorrektur aufgerufen usw. Die Blende wird standardmäßig über den drehbaren Ring rund um das Objektiv eingestellt. Im “P”-Modus wird die passende Belichtungszeit automatisch gewählt – oder die passende Blende.

Sony RX100 Review

Die Rückseite der Sony RX100. Über den “Fn”-Knopf erreicht man eine Schnellauswahl von Weißabgleich, Dynamikmodi (HDR, DRO), Kreativprogrammen und Filmmodi (Standard, Vivid, BW etc.). Das Drehknöpfchen kann nicht nur gedreht, sondern auch gedrückt werden. Was zunächst sehr verwirrend wirkt, geht nach kürzester Zeit wie von selbst – und vor allem : Schnell!
Oben rechts : Der Film-Knopf. Full-HD, versteht sich.

Die Bedienung der Sony RX100 gibt also keine Rätsel auf. Auch hervorragend : Die Bedienung ist frei konfigurierbar! Wer also möchte, dass man mit einem Druck nach links (nicht nach rechts) ins Blitz-Menü gelangt, kann das einstellen.

Das Menü der RX100 ist generell sehr übersichtlich und in bestimmte Kategorien (Aufnahme, Abspielen, Einstellungen, Speicherkarte usw.) eingeteilt. Zusätzlich kann zu jedem Menüpunkt eine Hilfe aufgerufen werden. Hierzu dient der “?”-Knopf unten rechts.

Hier merkt man, dass Sony als Hersteller der Playstation nun auch mal einfache Bedienbarkeit bei großem Bedienumfang in eine Kamera gepackt hat. Bravo!

Sony RX100 Review – HDR und MFNR

HDR-Bilder sind in aller Munde. Auch bei diesem Sony RX100 Review wollte ich nicht auf dieses Feature verzichten! Klar – der bunte und realistische Look gefällt. Aber meist ist hierfür spezielle Software nötig, die sehr kompliziert zu bedienen ist. Die Sony RX100 liefert HDR-Bilder direkt aus der Kamera. Man kann sich den gewünschten Blendenumfang (1 bis 6 Blenden) direkt auswählen oder im Automatik-Modus ins Ermessen der Kamera legen. Die RX100 schießt dann selbstständig einige Bilder, verrechnet diese zu einem HDR Bild und speichert sowohl das “normale”, als auch das HDR-Bild. Sollten sich nämlich während der Aufnahme Objekte durch das Bild bewegen oder man zu sehr verwackeln, kommt es zu Geisterbildern. Man hat also immer ein HDR-freies Backupbild.

Die Sony RX100 bietet zwei Möglichkeiten, HDR-Bilder zu fertigen : Entweder man stellt HDR im dafür vorgesehenen Menü (DRO/HDR) ein – oder man wählt “HDR Painting” als Kreativmodus. Hier kann man dann noch die Intensität des Effektes in drei Stufen einstellen – in jedem Falle ist der Look beim Kreativmodus WESENTLICH überdrehter als beim “normalen HDR-Bild”, welches oftmals sehr natürliche Resultate liefert und eine meiner Lieblingseinstellungen für meine Urlaubsbilder war.

Ein Clou, den meines Wissens (hey, ich lasse mich gerne eines Besseren belehren) bisher nur Sony bietet, ist die “Multi Frame Noise Reduction”. Hier werden mehrere Bilder in rascher Folge geschossen, verglichen und das Bildrauschen herausgerechnet. Das funktioniert – und sogar so gut, dass man bei ISO 6400 mit MFNR ein besser aussehendes Ergebnis erhält als bei ISO 3200 ohne MFNR. Alle ISOs über 6400 sind automatisch an MFNR gekoppelt. Das ist einerseits toll – allerdings müssen die Bilder immer intern verrechnet werden, was den Bild-Prozessor ein wenig beschäftigt und man muss 2-3 Sekunden warten, ehe man erneut ein Bild aufnehmen kann.

Die Bilder unten demonstrieren die MFNR-Resultate bei ISO 6400 und wurden extra für dieses Sony RX100 Review aufgenommen. Für meine Leser ist mir kein Aufwand zu groß Sony RX100 Review

Sony RX100 Review

Bild mit ISO 6400 und MFNR

Sony RX100 Review

100% Crop des obigen Bildes. Ich darf daran erinnern : Es handelt sich hierbei um die Bildqualität einer Kamera, die in die Hosentasche passt!

Dieser Tick führte zu sehr guten Bildern bei sehr schlechten Lichtverhältnissen und brachte mir erstaunte Kommentare zuhauf ein. “Was? Ich habs ja gar nicht blitzen sehen!”

Der Daywalker

Wie aber sieht es mit den Ergebnissen bei Tageslicht aus? Die Stärke des CMOS-Sensors liegt ja (im Vergleich zu einem CCD-Chip) theoretisch eher bei hohen ISO-Werten und nicht so sehr bei den niedrigen. Nunja… in der Theorie gibt es ja auch keinen Unterschied zwischen Theorie und Praxis Sony RX100 Review

Ich kann euch beruhigen : Die Sony Cybershot DSC-RX100 ist über den gesamten ISO-Bereich (nativ : ISO 125 – 6400, erweiterbar auf ISO 80 – 25600!) sehr rauscharm. Mittels “Pull-Funktion” lässt sich dieser sogar auf ISO 80 reduzieren. Hier gelingen dann schon wirklich sehr rauscharme Bilder, die auch Pixelpeepern keinen Anlass zur Kritik bieten dürften. Andersherum jedoch rauscht es ab ISO 200 mehr, als man zunächst in Anbetracht der sehr guten High-ISO-Ergebnisse erwarten würde. Ab ISO 640 wird das Rauschen in der 100% Ansicht erkennbar, aber keinesfalls störend.

Wer nun denkt, ein Haar in der Suppe gefunden zu haben, den muss ich enttäuschen : Das Bildrauschen ist bei Werten unter ISO 400 nur auf homogenen Flächen (blauer Himmel) oder in Schattenpartien und dann auch nur in der 100% Ansicht zu sehen. Ich jammere hier auf äußerst hohem Niveau, das noch vor wenigen Jahren vielen DSLRs zur Ehre gereicht hätte!

Umgekehrt zusammengefasst wird vielleicht eher klar, was ich meine :

Das Bildrauschen bei niedrigen ISO-Werten ist traumhaft und für eine Kompaktkamera absolut verblüffend. Diese grandiose Leistung wird nur mehr von der High-ISO-Darbietung übertroffen (vor allem bei Verwendung von MFNR) und vor einigen Jahren wäre diese Darbietung einer DSLR würdig gewesen. Da Capo!

Sony RX100 Review : Was gibts sonst noch zu sagen?

Der Akku der RX100 ist eine Wucht! Einen Tag heftiges Durchphotographieren mit viel Zoomen, Ein- und Ausschalten und natürlich ständigem Gebrauch des Displays sowie Prozessor aufheizenden HDR-Aufnahmen hielt der Akku durch. Während des gesamten Gardasee-Urlaubs brauchte ich nur einmal einen Ersatzakku (nachts habe ich meinen Hauptakku natürich immer geladen). So soll das sein!

Sony liefert keine Ladeschale für den Akku mit. Dieser kann nur über USB-Kabel in der Kamera geladen werden. Entweder am Laptop oder am mitgelieferten Trafo mit USB-Anschluss. Einerseits ist das nett, weil man den Akku nicht immer aus der Kamera pfriemeln muss – man kann seinen Akku aber nicht laden und gleichzeitig weiterphotographieren – der Akku muss ja in der Kamera gladen werden…

Wer sich also die RX100 kauft, sollte entweder auf den sehr starken Akku vertrauen oder wie ich auf Nummer sicher gehen, noch knappe 30 Euro extra investieren und folgendes preiswertes Bundle bestellen :

2x Ersatzakku und Ladegerät (Ladeschale) für Sony RX100Sony RX100 Review

Der Zubehörakku aus diesem Paket steht übrigens dem Originalakku in keinster Weise nach. Ich habe jedenfalls in zweieinhalb Monaten noch keinen Leistungsabfall erkennen können – trotz täglichen Gebrauchs.

Ahja, das Display! Es ist irgendso ein tolles Weiße-Pixel-machen-alles-besonders-toll-und-sparen-Strom-Display. Ist mir eigentlich egal, denn es tut, was es soll : Die Bilder sehr knackig und mit feinen erkennbaren Details darstellen. Bei tiefster Nacht und bei grellem Sonnenlicht – null Problemo. Die Displayhelligkeit kann man selbst einstellen oder von der Kamera selbst automatisch regeln lassen, was recht gut funktioniert. Mein Tipp : Nehmt den Automatikmodus. Es ist überraschend, wie verdammt hell das Display nachts sein kann und ich habe mich ein paar Mal ordentlich geblendet, ehe ich den Automatikmodus zu schätzen lernte.

Ansonsten gibts nur noch ein paar Kleinigkeiten, die mir beim Sony RX100 Review aufgefallen sind und die zu bekriteln ich nicht wirklich die Muse habe. Ich liste diese Punkte dennoch auf. Der Vollständigkeit halber.

  • Das Stativgewinde sitzt außerhalb der optischen Achse. Aber wer macht schon mit einer Kompaktkamera professionelle Panoramas?
  • Der Blitz wirkt etwas klapprig und ist mit einer Leitzahl von öh… ich glaube 1 (oder?) sehr schwach auf der Brust. Zum Aufhellen von Gegenlichtportraits bei Tage reichts aber locker.
  • Der On/Off-Schalter wirkt mir etwas zu leichtgängig und so kann es beim Herausziehen aus der Hosentasche schon mal zum unbeabsichtigten Einschalten kommen.

Sony RX100 Review – Fazit

Mein Fazit? Da fragt ihr noch? Die Sony RX100 ist für mich die ideale Reisekamera und Immer-Dabei-Kamera für jeden Tag. Meine alte Panasonic Lumix LX3 war bis zu diesem Tag meine “edle Kompakte”, allerdings störte mich das vorstehende Objektiv wahnsinnig und es ist im direkten Vergleich einfach nicht so praktisch, immer mit so einem Schutztäschchen von Samsonite am Gürtel rumzulaufen.

An die RX100 machst ne Handschlaufe dran, steckst das Ding samt einem oder zwei Ersatzakkus in die Hosentasche und gut is’! Das Auffälligste an der Sony RX100 ist vermutlich ihre Unauffälligkeit und unprätentiöses Arbeiten. Kein kapriziöses Äußeres, keine Schwächen….

Außer vielleicht, dass sie keine wirkliche Seele mitbringt. Das hört sich jetzt erstmal saudumm an, aber für mich definiert sich eine Kamera nicht nur darüber, welche Resultate sie liefert, sondern auch, wie sie sich anfühlt. Versteht mich nicht falsch : An der Verarbeitung gibt es nichts auszusetzen. Die Sony Cybershot DSC RX 100 ist äußerst robust und wertig verarbeitet.

Aber irgendwie ist es eben ein anderes Gefühl, bei einer Fuji X Pro 1 durch den Sucher zu schauen und die Resultate nicht auf einem Monitor zu sehen und die Kamera auf Armeslänge von sich zu strecken. Jaaaa, ich weiß, der Vergleich hinkt!

Wenn ich mir etwas wünschen dürfte, so wäre das ein kleineres Display und dafür einen Electronic Viewfinder á la Sony NEX. Von mir aus auch gar kein Display – wer braucht die Dinger denn überhaupt? Das Feeling wäre ein ganz anderes Sony RX100 Review

Ok, ich seh’s ein – das sind nur die Wünsche eines Einzelnen Irren, komplett irrelevant für den Markt und wahrscheinlich auch totaler Unfug. Wahrscheinlich muss ich mich ja nur an diese wundervolle Kamera gewöhnen. Für mich ist es momentan die perfekteste Kompaktkamera, die Geld derzeit kaufen kann.

Die direkte Konkurrenz?

Canon PowerShot S100 Sony RX100 Review : Bildqualität nichtmal annähernd so gut – aber wesentlich billiger.

Canon PowerShot S110Sony RX100 Review : Längere Brennweite und GPS – aber nur halbe Auflösung und nicht so gute High-ISO-Eigenschaften.

Panasonic Lumix DMC-LX7Sony RX100 Review: Halb so hohe Auflösung, kleinerer Sensor, dennoch sehr gute Bildqualität und sehr lichtstarkes Objektiv! Bisschen günstiger, aber um die entscheidenden Zentimeter zu groß.

Unterstützt mich!

Wenn euch dieses Sony RX100 Review gefallen hat und ihr meine Homepage unterstützen wollt, könnt ihr euch diese tolle Kamera über den unten angegebenen Link bestellen :

Sony DSC-RX100 Cyber-shot Digitalkamera (20 Megapixel, 3,6-fach opt. Zoom, 7,6 cm (3 Zoll) Display, lichtstarkes 28 – 100 mm Zoomobjektiv F1,8 – 4,9, Full HD, bildstabilisiert) schwarzSony RX100 Review

 

 

7 Gedanken zu “Sony RX100 Review

  1. Pingback: Sony RX100 Bilder - MünchenPhoto.deMünchenPhoto

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  3. Danke für den Review. Ich finde ihn leider stark parteiisch. Kein Wunder, Du möchtest ja die Kamera indirekt verkaufen via die links und das ganze wirkt wie ein werbetext. Etwas weniger Superlative und smileys wären professioneller und glaubwürdiger.Trotzdem danke.

  4. Auch ich nutze die RX100 seit 6 Monaten sehr intensiv (Die SLR-Ausrüstung nutze ich nur noch, wenn ich “fotografieren gehe”) und bin insgesamt recht zufrieden.
    Als Available-Light-Cam für unterwegs unschlagbar. Auch die Full-HD-Videos sind sehenswert, ich habe schon Einzelframes auf Postkartengröße belichten lassen, geht!
    Dank 20MP ist der begrenzte Zoom-Bereich gar nicht so dramatisch.
    Eigentlich wäre ich superzufrieden, wäre da nicht dieses eklige Staub-Problem, mit dem ich offensichtlich nicht alleine bin (siehe Foren). Dabei steckt die Cam wirklich IMMER in einem hardcase von Dörr mit gegen staub abgedichtetem Reißverschluss, und nach der ersten Reinigung nach 1 Tag Benutzung (!) auf Garantie und jetzt schon wieder Staub bzw. Schmutz auf dem SteadyShot-Linsenelement bin ich doch recht enttäuscht. Fotos mag man noch halbwegs retuschieren können, aber Full-HD-Aufnahmen mit zitterndem Schmutzpartikel mitten im Bild, das geht gar nicht. Da der Sony-Service das Gehäuse auch auf Dichtheit geprüft hatte, vermute ich Schlamperei bei der Herstellung, d.h.: Die Schmutzpartikel befanden sich bereits bei Auslieferung und auch jetzt noch im Gehäuse.

  5. ich besitze die Kamera seit Ostern 2013.
    Ich vermisse in Deinem Review Bemerkungen zur Makrofähigkeit der Kamera.
    Leider ist die Kamera nicht makrofähig. Der minimale Abbildungsmaßstab liegt bei etwa 1/6, d. h. bei der Chipbreite von 13.2 mm
    beträgt die minimale bildfüllende Breite ca. 82 mm, Abstand 50 mm.
    Vergleichsweise meine alte Kamera my 500 digital von Olympus mit
    minimaler bildfüllender Breite von ca. 25 mm, und das bei Abstand 70 mm.
    2005 gekauft !

  6. Ich habe die Sony RX 100 jetzt 3 Monate.Hatte Sie gekauft für ein Live Konzert die Fotos ohne Blitz und auch die Full HD Videos gigantisch gut .Aber Vorsicht Finger weg von Klebering mit UV Filter der wirft nämlich rechts unten im Bild einen Schatten habe den wieder abgebaut .Die Farben beim Filmen übertreffen bei innen Licht sogar meine Canon Legira HF 10 die mal 1500 Euro kam,zwar etwas dunkler aber weniger rauschen im Bild kaum zu glauben bei den Preis.

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